Trapez-Sprungkasten für die Lebenshilfe Holzminden

Andrea Giesecke-Reimann und Rüdiger Ernsting mit den sportbegeisterten Bewohnern

Die Kinder und die Leiterin der Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Holzminden, Petra Sisinni-Dörr, freuten sich in diesen Tagen über einen Trapez Sprungkasten, der aus Mitteln der „Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser“ angeschafft werden konnten. Der Sprungkasten kommt bei Bewegungsangeboten in der Gruppen- und Einzelförderung zum Einsatz.
Er dient der Förderung der Motorik und Körperwahrnehmung, ermöglicht aber auch eine bessere Gefahreneinschätzung. Nicht zuletzt steigert der Trapez Sprungkasten bei den Kindern aber insbesondere auch einfach die Freude an der Bewegung.

Der Sprungkasten besteht aus vier trapezförmigen Einzelteilen, die durch Klettverschlüsse miteinander verbunden sind, aber auch einzeln genutzt werden können. Zudem ermöglicht die besondere Anordnung der Klettbänder auch das Verbinden der einzelnen Trapezkästen zu einer gepolsterten Bodenfläche.  Dadurch ergeben sich vielseitigste Verwendungsmöglichkeiten bei unterschiedlichsten Förderangeboten.

„Wir freuen uns sehr, daß uns die Stiftung die Anschaffung des Trapez Sprungkastens ermöglicht hat. Die Kinder sind begeistert und er wird bereits jetzt rege benutzt. Er trägt dazu bei, dass den Kindern eine individuelle, auf das Verhalten und den Entwicklungsstand des Kindes abgestimmte Förderung angeboten werden kann“, betonte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Holzminden, Monika Leese.

Auch Ditmar Hartmann brachte als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser die Lebenshilfe Holzminden bei der Verwirklichung dieses Wunsches unterstützen konnte.

Die Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Holzminden befindet sich am Standort Stadtoldendorf.
Sie bietet Beratung und Begleitung in allen Fragen und Lebenslagen, die das Kind betreffen.
Hierbei wird besonderer Wert auf eine frühestmögliche Förderung und Entwicklungsbegleitung des Kindes in seiner unmittelbaren Lebenswelt gelegt. Das Förderangebot wird dabei individuell auf das Verhalten und den Entwicklungsstand des Kindes abgestimmt.
Auch bietet die Frühförder- und Beratungsstelle Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen.

Die 2009 gegründete Stiftung fördert vor allem regionale Projekte, die nicht aus laufenden Mitteln finanziert werden können und trägt damit zur Verbesserung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung bei. Zu den Gründungsstiftern gehören die Lebenshilfe-Vereinigungen Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode sowie die Harz-Weser-Werkstätten.