02.11.2016

Stiftung unterstützt Außenwohngruppe der Lebenshilfe Northeim

Andrea Giesecke-Reimann und Rüdiger Ernsting mit den sportbegeisterten Bewohnern

Die Bewohner der Außenwohngruppe Friedrichstraße und die Teilnehmer der Ambulanten Betreuungen der Lebenshilfe Northeim durften sich jetzt über eine Spende der „Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser“ freuen.

Schon seit einiger Zeit war geplant, die Gärten der nebeneinander liegenden Gebäude zusammenzulegen um den Garten nicht nur ansprechend zu gestalten, sondern ihn auch gemeinsam nutzen zu können.

In Eigenleistung wurde vorab bereits der Zaun entfernt, und damit ein großer gemeinsamer Garten geschaffen.
Unter Beteiligung der Bewohner wurden zudem einige Pflanzen und Bäume entfernt und ein Nutzgarten ist angelegt worden.

Durch die Neugestaltung und gemeinsame Nutzung des neu entstandenen Gartengrundstücks soll eine Begegnungsstätte entstehen. Hier bietet sich zukünftig die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und für gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Auch bietet die Neugestaltung eine deutliche Verbesserung bei gemeinsamen Festen und Veranstaltungen.

Dies unterstütze die „Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser“ mit 2500 Euro, die unter anderem für neue Gartenmöbel und Sonnenschutzsegel verwandt wurden.

„Wir freuen uns sehr, daß uns die Stiftung bei diesem Projekt unterstützt hat. Damit ist ein wirklich schöner Platz für gemeinsame Aktivitäten entstanden“, so Andreas Diederichs, Geschäftsführer der Lebenshilfe Northeim.
„Die Teilnehmer und Bewohner sind begeistert von der Umgestaltung.“ bestätigt

Uwe Kazich-Lösky, Leiter der Ambulanten Betreuung der Lebenshilfe Northeim.
„Unsere Hauptaufgaben liegen ja in der Hilfe bei der Alltagsbewältigung. Wir sind Ansprechpartner, motivieren, stehen beratend zur Seite. Die neuen Außenanlagen bieten uns viel mehr Möglichkeiten“.

Als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes zeigte sich Ditmar Hartmann erfreut, daß die „Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser“ die Lebenshilfe Northeim bei diesem Projekt unterstützen zu können. „Durch die Zusammenlegung und Neugestaltung der Außenanlagen bringen wir die Bewohner der Außenwohngruppe und die Teilnehmer der Ambulanten Betreuung zusammen. So können wir die Möglichkeiten der Teilhabe erweitern, und dadurch auch eine Verbesserung der Lebensqualität erreichen.“

In der Friedrichstraße befindet sich neben einer Außenwohngruppe mit insgesamt 14 Wohnplätzen auch eine Anlaufstelle der Ambulanten Betreuungen der Lebenshilfe Northeim.
Die 2009 gegründete Stiftung fördert vor allem regionale Projekte, die nicht aus laufenden Mitteln finanziert werden können und trägt damit zur Verbesserung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung bei. Zu den Gründungsstiftern gehören die Lebenshilfe-Vereinigungen Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode sowie die Harz-Weser-Werkstätten.