20.08.2018

Der Kultur auf der Spur - Busreise nach Dresden

Am Dienstag, den 19. Juni 2018 fuhren 10 Bewohner der Harz-Weser-Werkstätten gGmbH mit 3 Mitarbeitern in die schöne Stadt an der Elbe. Ziel der durch die Stiftung für Menschen mit Behinderungen, Harz-Weser geförderten Urlaubsreise war das Kennenlernen von Dresden mit ihren kulturellen Sehenswürdigkeiten, aber auch Erholung und Spaß.

Nach der Ankunft im Hotel unterhahm die kleine Reisegruppe einen Spaziergang entlang der Elbe, vorbei an der Semperoper in die Altstadt von Dresden.

Zuerst wurde die beeindruckende Frauenkirche besichtigt. Im Schatten der Frauenkirche wurden im Anschluss sächsischen Spezialtäten probiert.

Auf dem Neumarkt fanden gerade die 3. Kulturtage unter dem Motto „Dresden is(s)t Bunt statt“ – ein „Gastmahl für alle“ an einer riesigen sternenförmigen Tafel mit rund 250 reich gedeckten Tischen. Viele Dresdener Vereine waren dort vertreten, um gemeinsam gegen Rassismus und für Integration zu werben. Wir betrachteten das bunte Treiben und kamen mit den Dresdnern ins Gespräch. Es wurde Musik gespielt und getanzt.

Gut gestärkt, besuchte man anschießend den Zwinger, lauschte dem Glockenspiel und bewunderte die imposanten Gartenanlagen.

Nach dem Frühstück am zweiten Tag wurde bei der Sightseeingtour das „Blaue Wunder“ (Elbbrücke von 1893), das Schloss Pillnitz direkt an der Elbe aus dem 18. Jahrhundert, die Pfunds Molkerei und viele weitere Dresdner Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Gut gelaunt und ein wenig wehmütig waren sich am Ende der Reise alle einig: "Es war eine schöne Zeit, nur zu kurz - aber wir freuen uns sehr, dass uns die Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser mit einer großzügigen Zuwendungbei der Urlaubsreise unterstützt hat. Damit konnten wir den Bewohnern eine schöne Zeit in Dresden bieten.“, so die HWW-Wohnstättenleiterin aus Osterode, Martina Vater.

Die 2009 gegründete „Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser” fördert vor allem regionale Projekte, die nicht aus laufenden Mitteln finanziert werden können und trägt damit zur Verbesserung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen bei. Zu den Gründungsstiftern gehören die Lebenshilfe-Vereinigungen Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode sowie die Harz-Weser-Werkstätten.