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Sinnesgarten

Ein Sinnesgarten dient der fein- und grobmotorischen Entwicklung, dem Gestaltungsbedürfnis des Menschen sowie der Ausprägung der Körperwahrnehmung.

Durch einen Sinnesgarten werden Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Mut und Selbstvertrauen gefördert. Beim Bewegen und Balancieren werden Körperwahrnehmung, Tast-, Gehör- und Gleichgewichtssinn trainiert. Darüber hinaus stärkt der Sinnesgarten Konzentration, Entschlossenheit und soziale Kompetenz.

Ein Sinnesgarten bietet die Möglichkeit, alle Sinne in der freien Natur ausgiebig zu nutzen. Neben der Naturbeobachtung und Umwelterfahrung gibt es spezielle Bereiche, die einzelne Sinne besonders ansprechen: Der Dufthügel mit den duftenden Pflanzen schult den Geruchssinn, Klangobjekte, Wasserspiele oder das Erdtelefon lassen die Ohren aufhorchen, farblich gestaltete Drehscheiben bieten vielfältige Anreize für die Augen, Tastobjekte verschiedenster Art aktivieren den Tastsinn.

Der Garten bietet für alle vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und ist selbstverständlich besonders auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung abgestimmt. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Rollstuhlfahrerschaukel, die es Rollstuhlfahrern ermöglicht, die besondere Körpererfahrung des Schwingens in der Luft zu erleben.

Ein Sinnesgarten ist auch ein Ort der Ruhe, wo sich die Menschen ausruhen können. Er verfügt zudem über viele sonnige und schattige Plätze, die auch für Feiern und Feste genutzt werden können.

Sinnesgärten gibt es bei den Harz-Weser-Werken an den drei Werkstattstandorten Osterode, Dassel und Northeim sowie im Haus Eulingswiese in Bad Sachsa. Wir freuen uns über jede Spende, die wir zur Weiterentwicklung der Gärten nutzen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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